
27.04.2026 Cuxhaven – Helgoland
Endlich ist es so weit, wir fahren ab! Die letzten Tage waren noch recht stressig, weil zur Abfahrt hin die Zeit immer knapper wurde. Alle möglichen Dinge müssen für mehrere Monate an Bord verstaut werden. Zuhause sollte alles geregelt sein, ohne etwas zu vergessen, was später Einfluss auf den Reiseverlauf haben könnte. Als wir Mittags bei Hochwasser in Cuxhaven die Leinen loswerfen und die Klappbrücke passieren, schwirren uns noch viele Gedanken durch den Kopf. Haben wir an alles gedacht? Bewährt sich die neu eingebaute Technik? Wird sich Bordhund Hans wieder an das Bordleben gewöhnen? Zumindest die Gedanken an die Technik werfen wir beim Passieren der Kugelbake, dem Wahrzeichen von Cuxhaven, über Bord. Ab hier beginnt die Nordsee und der neue Antrieb läuft fantastisch. Die Laufruhe hat sich enorm verbessert und wir dieseln die ersten Meilen unter Maschine dem ersten Etappenziel Helgoland entgegen. Die See ist ruhig und der Wind bläst mit 8 Knoten aus nordwestlicher Richtung. Als wir im „Lüchter Loch“ einen zum Wind segelbaren Kurs steuern können, setzen wir die Segel. Hoch am Wind segeln wir gemütlich durch die glatte See. Nach sechs Stunden laufen wir in den Helgoländer Südhafen ein und stellen fest, dass noch nicht alle Stege im Wasser sind. An den wenigen verbleibenden Plätzen liegen die Boote bereits im Päckchen. Wir legen uns seitlich an einen eigentlich verbotenen Platz am Steg, die Hafenmeisterei hat wohl vergessen das Verbotsschild aufzuhängen. 😉 Wie auch immer, vor dem langen Wochenende können wir uns sicherlich noch an einen besseren Liegeplatz verholen.
Hier werden wir bis zum 10.05. bleiben. In dieser Zeit werden wir die Natur genießen und die letzten Trainings für den anstehenden Marathon absolvieren. Am Donnerstag kommen Tochter Svenja, Daniel und Dalmatiner Karl. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit und das Familienevent „27. Gerolsteiner Helgoland Marathon“







